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Online Fraud Forum (II): Die häufigsten Betrugsfälle

Online Fraud Forum (II): Häufigste Betrugsfälle

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Risk Ident veranstaltete im Oktober 2015 das erste Online Fraud Forum, mit 100 Teilnehmern aus 40 unterschiedlichen Unternehmen. Im zweiten Teil unserer Mini-Serie stellen wir die am häufigsten genannten Betrugserfahrungen und Probleme unserer Teilnehmer vor.

Bei unserer Umfrage wurden die Teilnehmer gefragt, welche Betrugsarten in ihrer Branche am häufigsten sind. Mit über 60 Prozent landete die Identifizierung von falschen Identitäten dabei auf Platz 1. Dieses Ergebnis wundert nicht, da die Zahl von persönlichen Daten, die geklaut und illegal weiterverkauft werden, in den letzten Jahren stetig steigt.

Auf den weiteren Plätzen landeten der Kreditkartenbetrug, der Bonitätsbetrug, der Identitätsdiebstahl und die Angabe falscher Adressdaten. 15 Prozent der Teilnehmer gaben Kontoübernahmen als potentielles Risiko für ihr Unternehmen an. Diese sind für Unternehmen besonders schwer zu erkennen. Sie können zwar sehen, dass ein Kundenkonto in Benutzung ist, ihnen ist jedoch oft nicht klar, wenn dies mit kriminellen Absichten passiert. Daher ist es umso wichtiger, dass Transaktions- und Gerätedaten kombiniert werden, um eventuelle kriminelle Handlungen frühzeitig zu erkennen, bevor der Kunde oder das Unternehmen geschädigt wird.

Die Teilnehmer des Online Fraud Forums kamen aus den Branchen Fashion, Finanzdienstleistungen, Banken, Reisen, Telekommunikation, Dating, Sport, Digitale Güter und Gaming. Weitere genannte Betrugsmuster der Befragten waren „Affiliate Fraud“, bei dem Kundenkonten angelegt werden, um eine Prämie zu erhalten und „Friendly Fraud“ der auftritt, wenn ein Kunde ein bestelltes Produkt erhält, dies jedoch bestreitet und daraufhin von seiner Bank eine Rückbuchung der entstandenen Kosten beantragt.

In der Betrugsprävention ist es wichtig den Betrügern immer einen Schritt voraus zu sein. Dennoch gaben über die Hälfte der Teilnehmer an, dass ihre Betrugsprävention, und insbesondere die Regelanpassung, im Schnitt nur zweimal jährlich stattfindet. Mehr als ein Viertel passen ihre Betrugsprävention nur einmal im Jahr an, 5 Prozent der Teilnehmer gaben sogar an, dass sie ihr Setup nie anpassen.

Wir bei Risk Ident sind der Meinung, dass Data Science wichtig ist, um Betrügern immer einen Schritt voraus zu sein. Konstantes Analysieren von Betrugsproblemen, Anpassen und gezieltes Anwenden von Technologie, Wissen und Erfahrung sind eine starke Abwehr gegen die ständig intelligenter werdenden Kriminellen.

John Albrecht works as a Product Expert for Risk Ident. Our Product Experts are dedicated contacts for existing clients, covering all technical and administrative aspects of our products.