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Größte Fintech-Messe zum ersten Mal in Europa

Größte Fintech-Messe zum ersten Mal in Europa

Seit einigen Jahren schon ist die Money 20/20 in Las Vegas ein wichtiger Treffpunkt für die Fintech-Branche. Vom 4. bis 7. April fand nun die erste Konferenz dieser Art in Europa statt. Dafür kamen mehr als 3.500 Besucher und über 400 Referenten aus rund 1.000 Unternehmen nach Kopenhagen, um über innovative Bezahl- und Finanzdienstleistungen zu diskutieren. Auch Risk Ident war mit einem Stand vertreten.

Schätzungen des Branchenverbands Bitkom zufolge gibt es weltweit rund 12.000 Fintechs mit circa 250.000 Mitarbeitern und einem Investitionsvolumen von mehreren Milliarden Euro. In Deutschland geht man von rund 250 Fintechs aus. Für viele junge Unternehmen war die Money 20/20 eine gute Gelegenheit, um sich und seine Innovationen einem großen Publikum zu präsentieren.

Neben Fintechs kamen auch viele Vertreter großer Banken nach Kopenhagen. Durch die Veränderungen in der Finanzwelt der letzten Jahre – die stetige Digitalisierung, den strukturellen Wandel und die Finanzkrise – wird es auch für sie immer wichtiger, die neuesten Innovationen nicht zu verpassen. Schließlich greifen Startups mittlerweile direkt in das Kerngeschäft etablierter Geldhäuser ein, wie zum Beispiel mit der Algorithmus basierten Anlageberatung (Robo Advisory), die bei privaten Anlegern immer beliebter wird. Erste Startups haben sogar erfolgreich eigene Banklizenzen beantragt, um komplett digitale Konten anbieten zu können. Traditionellen Banken ist es daher sehr wichtig, eigene digitale Strategien zu entwickeln und sich nach Kooperationen oder auch Investments umzusehen.

Auf der Money 20/20 wurde außerdem deutlich: Ein wichtiges Thema ist nach wie vor die Zukunft des Bezahlens, im Internet aber auch im stationären Handel. So wurden verschiedene Mobile Payment und Mobile Wallet Lösungen präsentiert, sowie neue Technologien, die beispielsweise die Sicherheit von solchen Transaktionen gewährleisten sollen.

Um das Thema Sicherheit ging es auch am Stand von Risk Ident. Hier konnten sich die vielen Besucher ein Bild machen von unseren neuesten Ansätzen im Bereich Betrugsprävention. Auf großes Interesse stieß der auf Machine Learning basierende Ansatz unserer neuen Software-Plattform EVE, die unter anderem speziell auf die Bedürfnisse von Banken zugeschnitten ist. EVE basiert nicht auf starren Regeln, sondern bietet ein selbstlernendes System. Ein Ansatz, mit dem beispielsweise Kreditanträge geprüft und Identitätsdiebstähle oder Übernahmen von Benutzeraccounts noch zuverlässiger erkannt werden können.