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Zahl der Identitätsdiebstähle steigt in Großbritannien um über 50 Prozent

Zahl der Identitätsdiebstähle steigt in Großbritannien um über 50 Prozent

Einem Bericht der BBC zufolge ist in Großbritannien die Zahl der Opfer von Identitätsdiebstählen im Internet innerhalb eines Jahres um 57 Prozent gestiegen. Betrüger werden vor allem in den sozialen Netzwerken fündig.

FacebookTwitter und LinkedIn sind tolle Plattformen, um sich mit anderen Menschen auszutauschen. Für Betrüger sind sie ein idealer Ort, um persönliche Daten zu sammeln und damit illegale Geschäfte zu machen. Gerade sind in Großbritannien dazu aktuelle Zahlen veröffentlicht worden. Im Jahr 2015 gab es insgesamt 148.000 Opfer von Identitätsdiebstählen. Im Jahr 2014 waren es noch 94.500. In den meisten Fällen kamen die Betrüger an den vollen Namen, das Geburtsdatum, die Adresse und eine Telefonnummer.

Als Nutzer kann man sich nicht immer komplett gegen den Identitätsdiebstahl schützen. Es gibt aber einige Dinge, die man beachten sollte. Generell gilt: Wer sparsam ist mit Informationen, wird nicht so leicht zum Opfer. Das öffentliche Teilen von persönlichen Informationen, sowie das Posten von Fotos vom Wohnort oder vom Arbeitsplatz sollte vermieden werden. Genau anschauen sollte man sich die Privatsphäreeinstellungen der Social-Media-Konten, genau so wie die Profile von Freunden oder Bekannten, mit denen man sich verbindet. Völlig selbstverständlich sollten mittlerweile starke Passwörter sein, die für jeden Account individuell vergeben, ausreichend lang und mit Sonderzeichen versehen sein sollten.

Natürlich steigt mit der Zahl der Identitätsdiebstähle auch die Gefahr für Unternehmen. Um jedoch ihre Umsätze zu schützen und Schäden zu vermeiden, sollten sie den Einsatz einer Anti-Betrugssoftware prüfen. Moderne Systeme erkennen wiederkehrende Muster bei Transaktionen und können so Betrug aufdecken. Ein Beispiel: Auffallend viele Neukunden, die alle Transaktionen in der gleichen Region ausführen – das könnte auf einen größeren Betrug mithilfe gestohlener Identitäten hindeuten. Den Verdacht erhärten könnte eine gute Betrugsprävention durch Device Fingerprinting, bei dem Transaktionen auffallen, die von dem gleichen Gerät, aber beispielsweise mit vielen verschiedenen Identitäten ausgeführt wurden.