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Voice Shopping als nächste Hürde für Betrugsmanager

Voice Shopping als nächste Hürde für Betrugsmanager

 

„Alexa, wie kann ich Zahlungsbetrug verhindern, wo doch Voice Shopping zunehmend beliebter wird?“

Das ist eine relevante Frage, da sprachgesteuertes Einkaufen der nächste große Wachstumskanal für E-Commerce werden wird. Laut einer Umfrage von Walker Sands haben 19 % der Verbraucher in den USA im Jahr 2017 Einkäufe über sprachgesteuerte Technologie getätigt (hauptsächlich mit Amazon Echo und digitalen Assistenten von Google Home), während 33 % sagen, dass sie vorhaben, 2018 Voice Shopping zu nutzen. Mittlerweile bieten sowohl Walmart als auch Target Voice Shopping über Google Home an, und Amazon berichtet, dass sein Sprachassistent für Zuhause, Echo Dot, während der Verkaufsaktionen am Black Friday im vergangenen November sein am besten verkauftes Produkt des gesamten Produktkatalogs war – was darauf hindeutet, dass sprachgesteuerte Online-Einkäufe zweifelsohne ein Wachstumsmarkt sind.

Viele Händler und Marken sind sich bewusst, dass den Verbrauchern mit Voice Shopping ein bedeutender neuer Verkaufskanal geboten wird. Dadurch gelangen nicht nur die Waren einiger der größten Unternehmen in die Top-Ergebnisse der Suchergebnisse für Voice Shopping, wenn ein Kunde einen Erstkauf ohne Vorgabe einer Marke tätigt. Für die Verbraucher bietet sich so auch eine unvergleichliche Bequemlichkeit, da diese Form des Einkaufens sogar schneller ist als die einfache Zahlungsmethode mit einem Klick, die den Bezahlbereich erobert.

Doch diese neue Art des Online-Shoppings bringt auch ihre eigenen Probleme hinsichtlich Zahlungssicherheit und Betrug mit sich. Verbraucher haben bereits Bedenken in Bezug auf die Sicherheit beim Einkaufen mittels künstlicher Intelligenz geäußert. 38 % der von Walker Sands befragten Verbraucher haben angegeben, dass sie in Verbindung mit der Nutzung von Voice Shopping vor allem Bedenken bezüglich der Sicherheit haben (Datenschutzangelegenheiten stehen mit 33 % an zweiter Stelle). Eine der am häufigsten gestellten Fragen auf der Website zu Amazons Alexa lautet: „Wie sicher ist meine Transaktion, wenn ich mit Alexa sprachgesteuert einkaufe?“ Auf der Website wird geantwortet, dass Amazon sämtliche Transaktionen des sprachgesteuerten Einkaufens mit denselben Protokollen absichert wie die Einkäufe von Kunden über PCs und mobile Telefone. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, einen vierstelligen Code einzurichten, um unbefugte Transaktionen zu blockieren.

Trotz einiger Bedenken der Verbraucher nehmen die E-Commerce-Händler den Boom des Voice Shopping zur Kenntnis, unter besonderer Beachtung der zahlreichen Experten, die vorhersagen, dass diese Technologie im gesamten Einzelhandel Störungen verursachen und großen Einzelhändlern ein Monopol für den E-Commerce verschaffen wird. Amazon geht bei dieser aufkommenden Neuerung führend voran und führt Benutzer nachweislich direkt zu den Produkten, die für das Unternehmen die höchste Marge bringen; darum überlegen einige Mitbewerber, eigene Sprachanwendungen zu entwickeln, um ein angenehmes, personalisiertes Einkaufserlebnis über mehrere Kanäle hinweg zu ermöglichen. Dabei sind nach wie vor Bedenken hinsichtlich Betrug zweifelsohne ein Thema.

Bei jeder aufkommenden Technologie besteht immer auch das Risiko, dass Betrüger in das System eindringen und dessen Schwächen ausnutzen. Zum Beispiel wurde bereits nachgewiesen, dass es für einen Angreifer möglich ist, einen Smart Speaker zu übernehmen, wenn er sich innerhalb dessen Reichweite befindet, und obwohl Google und Amazon bereits daran arbeiten, solche Schwachstellen zu beheben, ist vollständige Sicherheit in der Welt der Technologie nahezu unmöglich. Wenn ein Betrüger in der Lage ist, ein sprachgesteuertes Konto zu übernehmen, das Passwörter und Kreditkarteninformationen speichert, ist es für ihn leider sehr leicht, Käufe im Namen des vertrauenswürdigen Kunden zu tätigen (ein solcher Vorgang wird als „account takeover fraud“ bezeichnet). Darum ist es wichtig, dass zuverlässige Betrugspräventionsslösungen eingerichtet werden, wenn Unternehmen anfangen, Anwendungen und die Technologie für sprachgesteuertes Einkaufen zu nutzen.

Die Begeisterung für Voice Shopping wird ohne Zweifel auch auf andere Unternehmen als Amazon und Google überschwappen, wahrscheinlich in der Form von individualisierten Anwendungen für sprachgesteuertes Einkaufen. Wenn eine sprachgesteuerte Anwendung als mobile Anwendung eingeführt wird, die mit einem E-Wallet verbunden ist, können sich Verfahren zur Betrugsprävention wie die umfassende Lösung FRIDA von RISK IDENT als sehr wertvoll erweisen. Besonders, wenn es darum geht, komplizierte kriminelle Aktivitäten wie Betrug durch Kontenübernahme aufzudecken. Ausgeklügelte Algorithmen entschlüsseln extrem subtile Unterschiede zwischen vertrauenswürdigen Kunden und Betrügern, selbst wenn die Bestellung mit einem Klick (oder gegebenenfalls per Sprachsteuerung) aktiviert ist. Dies beruhigt sowohl Kunden als auch Unternehmen in der sich stetig verändernden futuristischen Shopping-Landschaft.

Wenn Sie weitere Informationen dazu haben möchten, wie RISK IDENT Unternehmen hilft, Zahlungsbetrug zu reduzieren, nehmen Sie Kontakt zu uns auf unter [email protected].