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Die Gefahren der garantierten Betrugsrate

Die Gefahren der garantierten Betrugsrate

Ein neuer europäischer Betrugsbericht der FICO zeigt, dass die Betrugsmethode card-not-present (CNP) vermehrt für die Betrugsverluste in Europa verantwortlich ist. Sowohl in Großbritannien als auch in Deutschland macht diese Betrugsmethode 70 Prozent des gesamten Ausfalls durch Kartenbetrug aus – und es wird erwartet, dass die Zahlen aufgrund des wachsenden Internethandels in Europa weiter steigen.

Die Suche nach einer schnellen Lösungen gegen diese Betrugsmethode kann einem Unternehmen jedoch mehr Schaden zuführen als ihm zu nutzen und sowohl negativen Einfluss auf den Umsatz als auch auf die Kundenzufriedenheit haben.

Betrachtet man die Möglichkeiten des Outsourcings der Betrugsprävention, so scheinen die Angebote mit einer garantierten maximalen Ausfallquote zunächst vielversprechend. Die Anbieter versprechen, eine Vielzahl der Betrugsfälle zu verhindern und definieren den Erfolg über eine erreichte Quote. Das Problem dabei ist jedoch, dass Betrug eine variable Bedrohung ist und somit eine definierte Quote eher willkürlich ist.

Dieser Ansatz der Betrugsprävention ist teuer und bietet für Händler keinerlei Transparenz. Dies kann zur Folge haben, dass Umsatz durch „false positives“ verhindert wird. Das passiert, wenn das Anti-Betrugssystem eine valide Transaktion aufgrund von vermeintlich gefährlichen Datenpunkten verhindert. Dem echten Kunden wird dann der Kauf des gewünschten Produktes verweigert. Im schlechtesten Falle verliert der Händler nicht nur den Kunden, sondern erhält durch den Austausch über soziale Netzwerke zusätzlich schlechte Bewertungen.

Setzen Onlinehändler diese Art der Betrugsprävention ein, ist ihnen die Vorgehensweise zur Einhaltung der garantierten maximalen Ausfallrate nicht bekannt. Durch diese mangelnde Transparenz ist es für sie schwer, sich im Kampf gegen Betrug weiterzuentwickeln, da sie die Risiken, die dem Geschäft schädigen, nur schwer nachvollziehen können.

Aus diesem Grund basieren unsere Produkte auf dem Wissen und der Erfahrung zahlreicher Betrugsmanager, um Unternehmen mit Expertentools selbständig tätig werden zu lassen und dabei gleichzeitig in ihrer täglichen Arbeit volle Transparenz und Entscheidungsfreiheit zu gewährleisten.

Unsere Technologien ermöglichen dabei,einen vollständigen Überblick über die Betrugsmuster, Profile, Herkunftsländer und mehr, so dass Händler richtig reagieren und ihre Geschäftsstrategie mit der Zeit verbessern können – und das während treue Kunden sicher einkaufen.

Hat man die Bestellung eines solchen Kundens einmal abgelehnt, ist die Wahrscheinlichkeit einer Rückkehr unwahrscheinlich. Wir glauben, dass eine allgemeine Betrugsquote alleine keine Kennzahl ist, um zwischen betrügerischen und validen Transaktionen zu entscheiden. Mehr Transparenz bietet Händlern die Möglichkeit, ihr spezifisches Betrugsproblem zu erkennen und Kundenbeziehungen durch ein hohes Maß an Sicherheit aufzubauen.

Kevin Scholz works as a Product Expert for Risk Ident. Our Product Experts are dedicated contacts for existing clients, covering all technical and administrative aspects of our products.