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Abwehr von „Bots“: Der harte Kampf gegen Ticketbetrug

Abwehr von „Bots“: Der harte Kampf gegen Ticketbetrug

 

Die Ticketbranche wird seit Langem von Betrugsfällen geplagt, doch der schnelle Fortschritt der Technologie im letzten Jahrzehnt hat Betrügern die Mittel an die Hand gegeben, die Branche ins Chaos zu stürzen. Mithilfe mehrfacher IDs und Ticket-„Bots“ können Betrüger in großem Umfang Tickets kaufen und diese dann auf Sekundärmärkten zu exorbitanten Preisen illegal weiterverkaufen. Diese disruptiven Aktivitäten bedeuten für die Betrüger hohe Gewinne und zugleich enorme Verluste für Fans, die letztlich absolut überteuerte Ticketpreise zahlen müssen, um ihre liebsten Sport-, Musik- und andere Stars live zu sehen.

Die Konsequenz: Verbraucher in der ganzen Welt verlieren das Vertrauen in die Branche. Die meisten Menschen in Großbritannien sagen beispielsweise, dass sie nicht in der Lage sind, zwischen autorisierten Primär-Ticketverkäufern und nicht autorisierten Sekundär-Websites zu unterscheiden, und 80 Prozent geben an, schon einmal auf Sekundärseiten hereingefallen zu sein. Mehrere Studien haben derweil ergeben, dass die Betrugsraten in den USA für digitale Tickets doppelt so hoch sind wie für ausgedruckte Tickets.

 

Aktive Gegenwehr: Mit besseren Gesetzen und Vorschriften

Nicht nur in Großbritannien versucht man, die Probleme mit den in die Höhe schießenden Ticketpreisen durch neue Vorschriften in den Griff zu kriegen. Laut dem Digital Economy Act gilt es nun als Straftat, automatisierte Technologie und Bots dazu zu nutzen, große Mengen an Tickets zu kaufen, die dann wiederum zu überhöhten Preisen verkauft werden sollen. Das neue Gesetz verhängt für solcherlei Vorgänge Bußgelder in unbegrenzter Höhe und erfasst Computer und mobile Endgeräte, über die mehr als zehn Tickets auf einmal gekauft werden.

Auch Google ergreift Maßnahmen gegen Ticketverkäufe am Schwarzmarkt. Seine neuesten globalen Vorschriften zum Weiterverkauf zielen darauf ab, Verbraucher vor Betrug zu schützen und verwirrende Angebote zu verhindern. Seit der Umsetzung dieser Vorschriften im Januar müssen sich Ticket-Weiterverkäufer nun von Google zertifizieren lassen, ehe sie über Google AdWords Tickets bewerben dürfen.

Auch wenn diese Gesetze und Vorschriften ein Schritt in die richtige Richtung im Kampf gegen Ticketbetrug sind, reichen sie noch nicht aus, um zu verhindern, dass clevere Betrüger mit Tickets das große Geld machen. Ticketbetrug zu erkennen ist sehr schwierig, insbesondere weil die Verbraucher zunehmend Wert darauf legen, ihre digitalen Tickets innerhalb von Sekunden zu erhalten. Das bringt Ticketverkaufsunternehmen in die schwierige Lage, Transaktionen unverzüglich bestätigen zu müssen – anderenfalls verlieren sie wertvolle vertrauenswürdige Kunden. Und genau hier kommt die stets auf dem neuesten Stand entwickelte, maschinell lernende Software für Betrugserkennung ins Spiel.

 

Der nächste Schritt: So enttarnen Sie die Ticketbetrüger

Anhand von Datensätzen, intelligenten Algorithmen und anderen Maschine Learning-Komponenten können Betrugspräventionslösungen wie FRIDA oder EVE von RISK IDENT Personen ermitteln, die durch die Nutzung zahlreicher Geräte Ticketlimits umgehen, aber auch Bots, die massenhaft Tickets kaufen, um diese dann zu Wucherpreisen weiter anzubieten. Diese Lösungen können darüber hinaus Unternehmen schützen, wenn es darum geht, Transaktionen wohlüberlegt zu genehmigen oder anzulehnen – und zwar in Echtzeit. So  kann geholfen werden, dass Betrüger am Schwarzmarkt keine größeren Gewinne machen können und echte Fans die Tickets für ihre Lieblingsveranstaltungen zu fairen Preisen kaufen.

Wenn Sie Interesse an weiteren Informationen dazu haben, wie RISK IDENT Ihr Unternehmen beim Kampf gegen Ticketbetrug und Betrug durch Bots unterstützen kann, kontaktieren Sie uns unter contact@riskident.com.